JHV 2011 - Bayerischer Wald Verein Sektion Lam e.V.

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JHV 2011

Protokolle der JHV

Hubert Falkner tritt die Nachfolge von Norbert Lemberger an

Waldvereinsjahr war geprägt durch das Gipfeltreffen und den Tod des ersten Vorsitzenden

Lam. (as) Am 14. Mai 2011 trafen sich die Mitglieder der Bayerischer Wald - Vereinssektion Lam im Hotel Bayerwald zu Jahreshauptversammlung. Auf Grund des plötzlichen Todes von Vorstand Norbert Lemberger im Dezember 2010 wurden dabei auch Neuwahlen notwendig. Der zweite Vorstand Klaus Neuberger begrüßte die knapp dreißig Anwesenden, darunter Bürgermeister Klaus Bergbauer.
Zunächst gedachte die Versammlung der vier in den letzten zwölf Monaten verstorbenen Mitglieder. Besonders der Tod von Norbert Lemberger, der 27 Jahre an der Spitze der Sektion stand hat nach Aussage von Klaus Neuberger eine große Lücke hinterlassen. Der Verein werde sich bemühen, die Arbeit in seinem Sinne weiter zu führen. Anschließend konnten vier Männer und Frauen für ihre langjährige Treue zum Verein geehrt werden. Drei von ihnen nahm die Auszeichnung persönlich entgegen. Ernst und Marie Stiegler gehören 25 Jahre der Bayerische Wald - Vereinssektion an und Ludwig Marchl sowie Hubert Falkner halten bereits 50 Jahre dem Verein die Treue.
Schriftführer Andreas Lemberger verlas anschließend das Protokoll der letztjährigen zwei Versammlungen vor. Sein Bericht als Jugendwart entfiel mangels Nachwuchs. Klaus Neubergers Bericht machte deutlich, dass das Vereinsleben besonders vom Bayerisch-Böhmischen Gipfeltreffen im August geprägt wurde. Unter dem Motto "Aus allen Himmelsrichtungen zum großen Osser" pilgerten hunderte Freunde und Förderer der Sektion von beiden Seiten der Grenze zum Großen Osser. Es wurde besonders dem Fall des Eisernen Vorhanges und dem 125jährigen Gründungsjubiläum der Sektion gewidmet. Die Anwesenheit von Pfarrer Wilhelm Zitterbart sowie Minister Martin Zeil beim Gottesdienst an der Künschen Kapelle als auch beim geselligen Teil waren die besonderen Höhepunkte. 123 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit erforderte nur diese eine Veranstaltung, hinzu kommen hunderte gefahrene Kilometer unzählige Stunden für Arbeiten Schutzhaus. Ein Dank gilt an dieser Stelle auch dem Osserstammtisch. Organisiert wurde das Ganze in Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis Künisches Gebirge. Die Förderung ist inzwischen zugesagt, jedoch noch nicht ausbezahlt, informierte Hubert Falkner am Rande. Ausschuss und Vorstandschaft trafen sich zu mehren Sitzungen. Zudem konnten fünf neue Mitglieder in den Verein aufgenommen werden. Kulturwart Klaus Neuberger informierte über die durchgeführten Veranstaltungen, sprich Wanderungen. Stellvertretend soll hier die Hüttenweihnacht im Schutzhaus genannt sein. Ausdrücklich lobte er dabei die Zusammenarbeit mit Josef Altmann von der TI Eschlkam. Wiederholt bemängelte er die geringe Resonanz seitens der Mitglieder. Hüttenwart Ernst Stiegler dankte den Wirtsleuten Augustin für den guten und reibungslosen Betrieb des Schutzhauses. Die Lärchenverschalung ist komplett angebracht. Als nächstes werden Instandhaltungsarbeiten an der Nordterrasse nötig. Unterkonstruktion und Fundamente bedürfen einer Reparatur. Derzeit werden die genauen Kosten ermittelt. Sollten es Zeit und Mittel noch zulassen folgt im Herbst die Renovierung von Gastraum 1 und Hausgang. Mit Unterstützung des Marktes konnten Wege hergerichtet und die nötigen Leitplanken erneuert werden. In Sachen Digitalfunk herrsche im wörtlichen Sinn im Moment Funkstille. Der Verein habe den Vorvertrag mit seinen Forderungen an die zuständigen Stellen weiter geleitet, jedoch noch keine Antwort erhalten. Klaus Bergbauer informiert in diesem Zusammenhang, das e.on Interesse an einer Trasse habe und sich derzeit über die Grundstücksverhältnisse zwischen Lambach und dem Osser informiert. Eine Entscheidung werde erst gefällt werden, wenn die Höhe der Investitionskosten geklärt ist. Hubert Falkner informierte im Anschluss über die Finanzen des Vereins. Die Kassenprüfer Matthias Seidl jun. und Astrid Fischer-Stahl bescheinigten ihm eine tadellose Arbeit, ergo wurde die Entlastung einstimmig erteilt.
Unter Leitung von Klaus Bergbauer gingen dann die Neuwahlen schnell und reibungslos von statten. Der Rathauschef zollte zuvor dem Waldverein Respekt und Dank für das Engagement um das Schutzhaus. "Das Willmannhaus ist das Aushängeschild der ganzen Wanderregion. Auf Grund der Arbeit des Waldvereins ist es absolut repräsentativ und die Tatsache, dass keine Klagen seitens der Gäste zu hören sind, werten wir als positive Kritik.", so Bergbauer. Er informierte, dass mit finanzieller Unterstützung durch den Naturpark Oberer Bayerischer Wald der Unterstand in der Nähe des Kornschlages wieder errichtet werden soll. Ebenfalls mit 50-prozenteiger Bezuschussung durch den Naturpark konnte der Weg von der Totenbrettergruppe zum Bergkircherl saniert werden. Für die Verbindung zwischen Osserwiese und Künischer Kapelle liegt die Förderzusage bereits vor.
Die Versammlung wählte im weiteren Verlauf Hubert Falkner zum neuen ersten Vorsitzenden, sein Stellvertreter bleibt Klaus Neuberger. Das Amt des Kassiers übernimmt Andreas Lemberger von Hubert Falkner. Als Schriftführerin folgt dafür Astrid Fischer-Stahl auf Andreas Lemberger. Hüttenwart bleibt ernst Stiegler und Klaus Neuberger gibt die Funktion des Kulturwartes an Konrad Huber ab. Florian Mühlbauer und Christian Neuberger werden neue Jugendwarte. Matthias Seidl jun. bekommt Franz Reuel als neuen zweiten Kassenprüfer zur Seite.

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