JHV 2018 - Bayerischer Wald Verein Sektion Lam e.V.

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JHV 2018

Protokolle der JHV

Bericht aus der Jahreshauptversammlung 2018
von Otto Neidhardt

Am Samstag, 17. März 2018 um 19.30 Uhr eröffnete Vorstand Klaus Butz im Hotel Sonnbichl mit einem Vater unser zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Alois Schrötter, Ludwig Korherr, Kurt Sanetra, Franz Frisch und Frau Blattner die diesjährige Hauptversammlung der Sektion Lam des Bayerischen Waldvereins. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Paul Rossberger und dem Hüttenwirt Sebastian Augustin. Da das Vorlesen des vorjährigen Versammlungsprotokolls nicht gewünscht wurde, konnte der Vorsitzende gleich mit seinem Tätigkeitsbericht beginnen. Da ging es um die teure aber notwendige Brunnenbohrung, die die aufwendige Trinkwasserversorgung des Osserschutzhauses durch die Feuerwehren Lam und Lohberg ablöste. Es wurde der Fahrweg für den Pächter des Schutzhauses instandgesetzt und in den Brandschutz investiert. Für das laufende Jahr stehen Investitionen in das Haus an. Ein größeres Problem dürfte das Finden eines neuen Pächters sei, da der Hüttenwirt im Herbst abzieht. Durch die gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden und dem Landratsamt ist an eine energetische Sanierung des Schutzhauses und deren Finanzierung gedacht.

Kulturwart Konrad Huber blickte auf die Aktivitäten im Berichtsjahr zurück und wies auf die geplanten Veranstaltungen für das laufende Jahr hin. So ist am 27.5. eine Maiandacht bei der Osserkapelle, am 23.6. sol das Ohr in den Weltraum in Wettzell besucht werden mit anschließende Einkehr beim Lindnerbräu. Die Osserkirchweih ist am 5.8. und der bayer.-böhmische Nachmittag bei Schutzhaus am 2.9.. Am 27.10. hält Dr.
Aschenbrenner einen Vortrag über die Besiedlung des Lamer Winkels und am 24.11. spricht Franz Reuel über die Gipfelkreuze unsere Berge und zeigt Bilder ehemaliger Vereinsausflüge. Die Adfentfeier ist am 8.12. in Lambach und am 24.12. ist wieder die beliebte Christmette.

Wanderwart Anton Plötz hat im Berichtsjahr begonnen geführte Wanderungen anzubieten, die sehr gur angenommen wurden, allerdings hauptsächlich von Mitgliedern anderer Vereine. Man besuchte das Gallner Bergfest bei Konzell, suchrt die Überreste der alten Chamer Hütte und die Ruine Zwieseleck im Tauschwald. Heuer geht es auf den Harlachberg bei Bodenmais, durch die Widraschlucht im Böhmerwald, zum Hörndl und auf den Hochstätter und mit dem Rad nach Modrawa.

Georg Neumeier gab den umfangreichen Kassenbericht. Obwohl große Ausgaben für die Instandhaltung des Osser-Schutzhauses zu verzeichnen waren, blieb doch ein beachtliches Polster übrig. Franz Reuel und Andreas Roider haben die Kasse geprüft und um Entlastung des Kassenwartes gebeten. Nachdem diese erteilt wurde erklärte Georg Neumeier seinen Rücktritt als Kassier, weil die Bischöfliche Administratiuon, die Getränkelieferanten Löwenbräu Passau und Weltenburg Förderzusagen im fünfstelligen Bereich machten, aber bisher kein Geld floß. Vorstand Klaus Butz erklärte dazu, dass die Gelder zwar nicht zweckgebunden seien, aber bis zur Entscheidung bezüglich der Pächternachfolge zurückgehalten werden. Der Versuch, aus den Reihen der Anwesenden einen neuen Vereinskassenwart zu finden, scheiterte, so dass man die Neuwahl vertagte.

Im Grußwort des Lamer Bürgermeister Paul Rossberger, hob dieser den Fleiß der beiden Vorstände Butz und Huber bei dem umfassenden Programm hervor, anerkannte die viele Arbeit, die in das Schutzhaus investiert wurde und weiterhin wird  und lobte vor Allem die Bemühungen um die grenzüberschreitenden Veranstaltungen. Gelobt wurden auch Anton Plötz, der Hüttenwirt Swebastian Augustin und der Hüttenwart Klaus Neubauer.
Der Redner wird sich weiterhin um Fördermittel bemühen.

Zur Ehrung der langjährigen Mitglieder für 25, 40, 50 und 60jährige Treue kamen von den 12 geladenen nur zwei, sodass die beiden Vorstände Urkunde und Anstecknadel allein an Karl-Heinz Stöberl für 50 und Franz Wendl für 60-jährige Mitgliedschaft überreichen konnten. Um 21,30 Uhr war die Versammlung zu Ende.

Sektion Lam will den Neubau des Hauses auf dem Falkenstein nicht mitfinanzieren

Den Hauptteil der Generalversammlung der Waldvereinssektion Lam nahm die Diskussion um die Beteiligung an der Finanzierung des Neubaus des Schutzhauses am Großen Falkenstein durch den Hauptverein Zwiesel ein. Danach sollte von jedem Mitglied der 59 Sektionen zu den bisherigen 9 Euro jährlich ein weiterer Euro an den Hauptverein fließen.
Dafür stimmten 41 Sektionen. Da nur wenige Zweigvereine ein eigenes Haus zu unterhalten haben und um dessen Unterhalt kämpfen müssen, fällt es den Lamern schwer, die zusätzliche Belastung über Jahre hinweg zu tragen. Klaus Butz hat deshalb schon viel unternommen um von der zusätzlichen Belastung befreit zu werden, stößt aber auf taube Ohren. Da das Osserschutzhaus heuer Sanierungs- Investitionen von über 40.000,-- Euro verschlingen wird und es das einzige Haus ist, das nicht an einer Zufahrt bis zum Haus verfügt und auf einen Materiallift angewiesen ist, möchte sich Vorstand Butz mit den anderen Hausbesitzervereinen zusammensetzen und bei der Generalversammlung des Hauptvereins am 10.
April einen entsprechenden Antrag auf Befreiung stellen. Thomas Zitzl schlug vor, man solle sogar beantragen, dass für mindestens fünf Jahre ganz auf die Abführung des Beitragsanteils an den Hauptverein verzichtet wird um das Willmannhaus zu sanieren.




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