Besichtigung des Osserschutzhauses – Einblick in Technik und
Tradition
Am Samstag 2. Mai 2026 um 14:00 Uhr öffnete das Osserschutzhaus seine
Türen für eine besondere Besichtigung. Zahlreiche Wanderer und Interessierte
folgten der Einladung der Sektion Lam, Eigentümer des Hauses, um einen Blick
hinter die Kulissen der traditionsreichen Berghütte zu werfen. Begrüßt wurden
die Gäste von Hatzinger Georg, Pächter des Osserschutzhauses, sowie dem
Vereinsvorstand der Sektion Lam, die die Veranstaltung gemeinsam ausrichteten.
Um 14:00 Uhr und 15:00 starteten die geführten Rundgänge mit
den Experten Hans Liebl und Martin Dietl. Sie führten die Besucher durch das
Haus und erklärten anschaulich die Besonderheiten der Anlagen. Für die Gäste
aus dem Nachbarland Tschechien stand Katalin Lepsik bereit, um alle wichtigen
Informationen ins Tschechische zu übersetzen und so die Veranstaltung auch für die
Besucher aus dem Nachbarland zugänglich zu machen.
Ein Schwerpunkt der Besichtigung war die Problematik einer
Berghütte: Die Versorgung mit Wasser und die Entsorgung von Abwasser stellen
auf dieser Höhe besondere Herausforderungen dar. Auch die Stromversorgung ist
nicht wie im Tal – das Osserschutzhaus ist nicht ans öffentliche Netz
angeschlossen und muss daher alternative Lösungen nutzen. Das Osserschutzhaus
wird ressourcenschonend mit wartungsarmer und langlebiger Technik und soweit
wie möglich mit Energie aus erneuerbaren Quellen versorgt. Im Mittelpunkt stand
der neue Technikraum, der moderne Ansätze zur Versorgung und zum Betrieb des
Hauses zeigt.
Die Sektion Lam bot den Gästen eine umfassende Besichtigung.
Neben dem Technikraum konnten Interessierte auch den Aufzug, die Zollhütte und
weitere Bereiche des Hauses erkunden. Die Führung gab einen tiefen Einblick in
die Infrastruktur und die Geschichte des Osserschutzhauses.
Die Veranstaltung zeigte, wie Tradition und Technik am Berg
zusammenwirken und wie wichtig grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Offenheit für Besucher aus
nah und fern sind.